Jan 2011 Meine Truppe hat sich noch einmal vergrößert. Insgesamt 9 Waldschafdamen stehen nun in Marnbach. Olli ist Mitte Dez. zu Angelikas Schafen nach Peissenberg gezogen und soll nun dort für Nachwuchs sorgen. Meine Mädels dürften alle gedeckt sein, die Lammzeit beginnt dann Mitte März. Ich bin gespannt.

Unsere "Neuen"
Herzlich willkommen! Bock Olli in mitten seiner jungen Damen Tinka, Mae, Blümchen und "die Graue". Die 5 sind noch keine Hunde gewöhnt, haben wenig Menschenkontakt gehabt und brauchen noch ihre Zeit so richtig bei uns anzukommen. Sie stehen in Marnbach auf der Weide und geniessen das hohe Gras und die Nachbarschaft der Ziegen.

Okt. 2010 Unsere 7 Waldschafdamen stehen nun auf der neuen Weide in Peissenberg. Die vier Böckchen von diesem Jahr und unser neuer Zuchtbock tummeln sich in Marnbach. Ab Dezember gibt es Familienzusammenführung zum Zwecke der Vermehrung. Wir hoffen auch für 2011 auf reichen Zwillingssegen. Die kleinen Böckchen haben wir gegen Mädels von diesem Jahr eintauschen, so dass unsere Herde dann im nächsten Jahr ordentlich anwächst. Nach zwei Sommern mit den Schafen haben wir nun einiges an Erfahrung sammeln dürfen. Die normalen Tätigkeiten wie

Entwurmen, Klauenschneiden,

Ohrmarkensetzen sind nun Routine und längst nicht mehr so spannend wie anno 2009.....

10.4.2009 Die ersten drei Mädels sind da!
Amanda, Chilli und Una, ihres Zeichens Waldschafe leben seit Karfreitag in Wessobrunn. Demächst bekommen sie noch Verstärkung und im Mitte/Ende Mai ist Lammzeit.....
Bis dahin sollen sich die Damen bei uns eingewöhnen. Wir werden nur kleine Einheiten mit den Hunden machen, das "richtige Hundetraining" an den eigenen Schafen muss warten bis die Lämmer größer sind und die Schafe dann auf die große Weide umziehen.
Bis dahin heisste es weiter trainieren bei und mit Menschen, die uns an ihren Schafen mit Sachverstand anleiten und üben lassen.

Das Waldschaf, eine alte, vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse
"Das Waldschaf ist ein kleines bis mittelgroßes, meist weißes Schaf; es kommen aber auch schwarze, graue, braune oder fallweise gescheckte Tiere vor. An den unbewollten Stellen, besonders am Kopf, treten bei den weißen Schafen oft dunkle Pigmentflecken auf.
Der Kopf mit bewollter Stirn ist meist gerade, bei den Widdern gerade bis leicht gerammst. Die Tiere tragen ihre kleinen Ohren beinahe waagrecht abstehend (keine Schlappohren). Beide Geschlechter können sowohl behornt als auch unbehornt sein. Waldschafe sind feingliedrig und haben einen langen, bewollten Schwanz.
Es wird ausdrücklich Wert darauf gelegt, die große Variabilität im Exterieur, die durch die verschiedenen Urpopulationen (Schläge) bedingt ist, zu erhalten (Das typische Waldschaf ist ein untypisches!)!
Charakteristisch für viele alte Rassen und auch für das Waldschaf ist die Mischwolle. Sie besteht aus dem groben Kurzhaar (Kemp), dem Lang- oder Grannenhaar (Heterotype) und den sehr feinen Wollfasern (Wool fibres), die den Hauptanteil bilden. Im Unterschied zu anderen alten Rassen (z.B. Steinschaf, Tiroler Steinschaf, Brillenschaf oder Krainer Steinschaf) weisen die vom Zaupelschaf abstammenden Waldschafe in ihrer Mischwolle einen relativ hohen Anteil an Wollfasern auf.
Waldschafe haben einen asaisonalen Brunstzyklus mit Schwerpunkt der Geburten im Winter. Sie lammen meist 3 mal in 2 Jahren, zum Teil auch 2 mal im Jahr. Die Fruchtbarkeit beträgt ca. 180 %.
Ausgewachsene Widder wiegen ungefähr 55 - 80 kg und die Mutterschafe etwa 35 - 60 kg. Die Tiere sind besonders leichtfuttrig und zeichnen sich durch Robustheit, Wetterhärte, Leichtlammigkeit und Krankheitsunanfälligkeit aus. Die Muttereigenschaften sind sehr gut, sodass die Aufzuchtrate beachtlich hoch ist.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet reicht vom Waldviertel über das Mühlviertel, den Böhmerwald bis zum Bayerischen Wald. Ehemals waren sie auch in den voralpinen Regionen Bayerns beheimatet."(entnommen der Informationsplattform Vielfältige Initiativen zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen)